Eisenbahnromantik

(Teil 3 der Ostafrika Reise)

Nach fünf Tagen Sansibar, einem krassen Festival und Erholung pur der erste Schock: Ich musste zurück.

Nach einer Nacht in Dar es Salam ging es dann mit dem Zug nach Mwanza. 40 Stunden Zugfahrt und über 2000 Kilometer voller wunderschöner Ausblicke später kamen wir dann in Mwanza an, wo wir gleich von einer anderen weltwärts-Freiwilligen abgeholt wurden und zu unserem Schlafplatz für die nächsten zwei Tage gebracht wurden.

Anschließend wurde uns ein wenig die Stadt gezeigt bevor wir uns an das Ufer des Viktoria Sees setzten und die Sonne genossen. Auf einem Hügel schauten wir uns den Sonnenuntergang am Viktoria See an.

Nach dem Besuch einer Karaoke Bar und dem Einkauf von buntem Kitenge (Stoff) ging es dann mit dem Bus weiter Richtung Kampala – also einmal um den halben Viktoriasee herum. 15 Stunden später kamen wir dann abends in Ugandas Hauptstadt an. Am nächsten Tag schauten wir uns zwei Moscheen in Kampalas Zentrum an bevor wir weiter auf die Ssese Islands fuhren – einer kleinen Inselgruppe im Viktoriasee, die südlich von Entebbe liegen.

Auf der Insel erwartete uns ein wahres Vogelparadies und einsame Sandstrände. Die Insel selber war erstaunlich wenig von Touristen bevölkert, sodass man ganz in Ruhe die Insel genießen konnte, ohne Sansibar-ähnliche Preise zahlen zu müssen.

Neben vielen Bäumen – die Ssese Inseln bestehen zu 95% aus Wald – konnten wir bei einer ausgiebigen Boda Tour über die Insel auch eine Palm Öl Plantage erriechen und die Palmfrüchte begutachten. Nach dem Besuch eines Fischerdorfes, der Sichtung eines Pelikans und einem Strandbesuch, wo man aufgrund möglicher Bilharziose nicht baden sollte, ging es wieder zurück zur Unterkunft bevor es dann am nächsten Tag in einem Rutsch nach Fort Portal ging.

Nach einer wunderbaren Reise endlich wieder zuhause.

Mehr Bilder gibt es hier.

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